Corporate Governance beschreibt für Vorstand und Aufsichtsrat der Hannover Rück einen Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung des Unternehmens in allen wesentlichen Bereichen der Unternehmensverfassung. Ziel ist es, eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts zu erreichen und das Vertrauen unserer Aktionäre, Geschäftspartner, Kunden, Mitarbeiter sowie der Öffentlichkeit in das Unternehmen zu stärken und dauerhaft zu festigen. Eine zeitgemäße Corporate Governance-Kultur ist bei Hannover Rück gelebte Selbstverständlichkeit.

Der Aufsichtsrat befasste sich mit den diversen Neuerungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in der Fassung vom 5. Mai 2015 und hat in diesem Zusammenhang eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat festgelegt. Ferner nahm er die gemäß Ziffer 4.2.2 DCGK für den vertikalen Vergütungsvergleich gebotenen Abgrenzungen vor. Zudem nahm der Aufsichtsrat einen Bericht über die Ausgestaltung der Vergütungssysteme gemäß § 3 Absatz 5 VersVergV sowie den Compliance-, den Revisions- und den Risikobericht entgegen. Entsprechend Ziffer 5.6 DCGK wurde das Verfahren zur Evaluierung der Effizienz der Tätigkeit des Aufsichtsrats eingeleitet.

Empfehlungen des Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015

Wie im Vorjahr weicht die Hannover Rück SE bei der Umsetzung des Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 in den folgenden Punkten bei der Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ab (Kodex Ziffer 4.2.3 Abs. 2: Betragsmäßige Höchstgrenzen der variablen Vergütungsteile in Vorstandsverträgen; Kodex Ziffer 4.2.3 Abs. 4: Abfindungs-Cap in Vorstandverträgen; Kodex Ziffer 5.2 Abs. 2: Vorsitz im Prüfungsausschuss (Audit Committee); Kodex Ziffer 5.3.2: Unabhängigkeit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (Audit Committee)). Die Begründung für die Abweichungen entnehmen Sie bitte der Entsprechenserklärung.