Für die Hannover Rück sind insbesondere folgende Stakeholder-Gruppen wichtig: Kunden, Geschäftspartner, Mitarbeiter, der Kapitalmarkt, der öffentliche Sektor und Nichtregierungsorganisationen (NROs). Die Auswahl der relevanten Stakeholder ergibt sich aus der Geschäftstätigkeit sowie der geografischen Präsenz der Hannover Rück und wird regelmäßig mit den Vertretern der Geschäftsbereiche abgeglichen.

Weiterentwicklung durch Dialog

Die Hannover Rück unterhält einen offenen Dialog mit ihren Anspruchsgruppen. Durch den Austausch von Informationen und Meinungen mit seinen Stakeholdern versucht der Konzern sukzessive, die Erwartungen und Ansprüche der verschiedenen Gruppen, soweit möglich, in die eigene Geschäftstätigkeit zu integrieren. Zudem hilft der Dialog, Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und Vertrauen zu schaffen.

Für die Erstellung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2011 hat die Hannover Rück Personen aus allen für sie wichtigen Stakeholder-Gruppen zu ihrer Sichtweise auf Nachhaltigkeit bei der Hannover Rück befragt. Ihre Antworten sind in die Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie eingeflossen. Seitdem führt das Unternehmen vor jedem Strategiezyklus eine entsprechende Befragung mit Repräsentanten aus den Stakeholder-Gruppen durch. Die Ergebnisse geben eine wertvolle Rückmeldung auf die Qualität und die Wahrnehmung der Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit und liefern Anregungen für die Überarbeitung der jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategie.

Dialogformen

Den kontinuierlichen Austausch mit ihren Anspruchsgruppen pflegt die Hannover Rück auf vielfältige Weise. Durch Konferenzen, Roadshows und Einzelgespräche steht das Unternehmen beispielsweise mit Vertretern des Kapitalmarktes, Rating-Agenturen sowie Privatinvestoren in Kontakt. Den Dialog mit ihren weltweiten Kunden führen die Mitarbeiter der Hannover Rück im direkten, persönlichen Gespräch sowie mittels Maklerbeziehungen. In der Regel werden Kundenbeziehungen bei der Hannover Rück bereichsindividuell gepflegt. Die Kundenzufriedenheit wird darüber hinaus regelmäßig unter Einbeziehung externer Marktforschungsinstitute gemessen.

Auch mit politischen Entscheidungsträgern, Aufsichtsbehörden und Verbänden der Versicherungsbranche steht das Unternehmen regelmäßig im Dialog. Hintergrund dafür sind meist aktuelle Themen der Versicherungsaufsicht und der Finanzmarktregulierung in Deutschland, der EU und auf internationaler Ebene. In diesem Rahmen bringt die Hannover Rück fachliche Kompetenz aus der Unternehmenspraxis in die öffentliche Diskussion ein. Gemeinsam mit den Stakeholdern engagiert sich das Unternehmen in zahlreichen Initiativen zu Nachhaltigkeitsthemen. Mit ihrem Fachwissen bringen sich die Mitarbeiter dabei in die Arbeit von Verbänden, Interessenvertretungen und Organisationen ein und unterstützen den gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsdiskurs.

Interessenvertretung und Mitgliedschaften

Die Hannover Rück ist Mitglied in zahlreichen regionalen, nationalen und globalen Verbänden, Interessenvertretungen und Organisationen. Die Mitarbeiter wirken in Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen mit und bringen ihr Fachwissen in relevante Diskussionen ein, unter anderem auch zu Nachhaltigkeitsthemen.

Auf internationaler Ebene hat die Hannover Rück das "Climate Risk Statement" der Geneva Association mitunterzeichnet. Die darin aufgeführten Leitprinzipien erläutern, wie die Versicherungsbranche die globalen Anstrengungen gegen Klimarisiken mittragen will. Dazu gehören Aktivitäten aus den Bereichen Produktinnovationen, Klimaforschung und Investitionen.