Der Themenbereich Nachhaltigkeit wird bei der Hannover Rück vom Gesamtvorstand verantwortet. Der Umweltmanagementbeauftragte, der Compliance-Beauftragte und ein Mitarbeiter mit Corporate-Governance-Funktion berichten regelmäßig an den Vorstand. Darüber hinaus gewährleistet ein umfassendes Risikomanagementsystem mit entsprechend etablierten Berichtsstrukturen die nachhaltige Wertentwicklung der Hannover Rück.

In ihrer Geschäftstätigkeit hält die Hannover Rück nicht nur die geltenden Gesetze ein, sondern darüber hinaus auch freiwillige Richtlinien, wie z. B. die konzernweit gültigen Geschäftsgrundsätze. An den Leitlinien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und den Prinzipien des United Nations Global Compact orientiert sich die Hannover Rück vor allem in Bezug auf die Einhaltung der Menschenrechte und die Verwaltung ihrer Kapitalanlagen.

Durch die Verpflichtung der Lieferanten auf den Lieferantenverhaltenskodex der Hannover Rück möchte der Konzern Nachhaltigkeit im gesamten Prozess der Wertschöpfung fördern.

Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe übernimmt die Vorbereitung der nachhaltigkeitsstrategischen Ausrichtung der Hannover Rück sowie die Definition entsprechender operativer Maßnahmen. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern verschiedener Fachabteilung am Standort Hannover zusammen. Die Mitglieder kommen gesamtheitlich zur jährlichen Strategierevision zusammen und darüber hinaus fallweise in Abhängigkeit von den anstehenden Aufgaben in unterschiedlicher Besetzung. Jedes Mitglied hat sich dazu verpflichtet, die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie innerhalb seines Fachbereiches voranzutreiben.

Die Auswirkung der Geschäftstätigkeit der Hannover Rück auf die Umwelt überprüft und verringert das Unternehmen kontinuierlich über dessen Umweltmanagementsystem. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Umweltmanagementsystems ist Aufgabe des Umweltmanagementbeauftragten, der direkt an den Vorstand berichtet. Er koordiniert und berät auch hinsichtlich der Einhaltung aller umweltbezogenen Rechtsvorschriften in Deutschland und ist verantwortlich für die jährliche Durchführung der im Rahmen des Managementsystems obligatorischen Audits.

Zum Schutz der Umwelt gilt seit Juni 2012 am Standort Hannover das nach DIN EN ISO 14001 zertifizierte Umweltmanagementsystem des Unternehmens. Im Jahr 2015 hat der Konzern zudem auf das umfassendere Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) umgestellt. Die jährliche Umwelterklärung gemäß EMAS-III-Verordnung wird auf der Internetseite der Hannover Rück sowie im EMAS-Register veröffentlicht. 2016 hat erstmalig ein externer Umweltgutachter das Umweltmanagementsystem gemäß der umfassenderen EMAS-III-Verordnung validiert.

EMAS zeichnet sich u. a. durch die konsequente Ausrichtung auf die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung, die Verwendung einheitlicher Umweltkennzahlen in Bezug auf die wesentlichen Umweltaspekte sowie die Prüfung der Einhaltung der Rechtsvorschriften aus.

Die Vorgaben im Umweltmanagementhandbuch der Hannover Rück und in den ergänzenden Anweisungen sind verpflichtend für alle Führungskräfte und Mitarbeiter am Standort Hannover.

Im Rahmen des sozialen Engagements der Hannover Rück stellt eine interne nationale und internationale Spendenrichtlinie sicher, dass beim gesellschaftlichen Engagement primär Gemeinnützigkeit gefördert wird.