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Bericht unserer Kolle­gin N. Schwekendiek

Nadine Schwekendiek

Nadine Schweken­diek, Führungskraft im Rechnungswesen

Im Tech­nical Accoun­ting über­prü­fen und ver­wal­ten wir die von den Under­wri­tern ge­schlos­senen Ver­trä­ge. Außer­dem sind wir ver­ant­wort­lich für die Ab­rech­nung der Prämien, die Prü­fung der gemel­deten Schä­den und die buch­halte­rische Er­fas­sung der Verträ­ge nach HGB und IFRS in den Quar­tals­bilan­zen.

Meine Auf­gabe ist vor al­lem, die Mit­arbei­ter fach­lich und diszi­pli­na­risch zu füh­ren. Außer­dem bin ich dafür ver­ant­wort­lich, dass die ver­trag­li­chen Ver­ein­barun­gen korrekt um­ge­setzt und bei Feh­lern die zu­stän­digen Ab­tei­lun­gen und die Erst­versi­che­rer be­zie­hungs­weise Mak­ler be­nach­rich­tigt wer­den.
Am meis­ten gefällt mir an mei­nem Job die Misch­ung aus der Arbeit mit Zah­len und dem Um­gang mit Men­schen sowie das freund­schaft­li­che Verhäl­tnis zu den Kolle­gen. Auch der inter­natio­nale und indivi­duelle Cha­rak­ter des Rück­ver­siche­rungs­ge­schäfts ist für mich ein wich­tiger As­pekt. Ich komme zwar nicht so viel herum wie Kolle­gen in ande­ren Fach­berei­chen. Aber die Viel­zahl unter­schied­li­cher Ver­träge, von denen fast keiner wie der andere ist, macht die Ar­beit um eini­ges ab­wechs­lungs­reicher als bei einer norma­len Ver­siche­rung. Hinzu kommt, dass ich hier jeden Tag meine Eng­lisch­kennt­nisse an­wenden und aus­bauen kann.

Nach der Schu­le woll­te ich Bank- oder Ver­siche­rungs­kauf­frau wer­den. Dass das auch bei einer Rück­versi­che­rung geht, darauf machte mich erst die Agen­tur für Arbeit auf­merk­sam. Ich war an­ge­nehm über­rascht, als die dama­lige Aus­bil­dungs­lei­terin und der Per­sonal­chef das Vor­stel­lungs­ge­spräch führ­ten. Die meis­ten anderen Aus­wahl­ver­fah­ren, an denen ich bis dahin teil­genom­men hat­te, be­gan­nen mit einem un­persön­li­chen Eig­nungs­test. Ein sol­cher Test blieb mir zwar auch dies­mal nicht er­spart, doch nach den posi­tiven Er­fah­rungen aus dem Vor­stel­lungs­gespräch fiel meine Ent­schei­dung auf die Hanno­ver Rück.

Wäh­rend der zwei­ein­halb­jähri­gen Aus­bil­dung lern­te ich dann die unter­schied­lichsten Fach­abtei­lun­gen ken­nen. Zudem ver­brach­te ich eini­ge Zeit beim Erst­versi­che­rer HDI. Am Ende der Aus­bil­dung er­hielt ich das Ange­bot, im Tech­ni­cal Accoun­ting als Sach­bear­bei­te­rin an­zufan­gen. Nach einem fünf­minütigen Gespräch mit dem Refe­rats­leiter hatte ich die Stel­le. Rück­blickend emp­finde ich es als wich­tig und rich­tig, dass man mir gleich ein eige­nes Sach­ge­biet an­ver­trau­te, obwohl es da­mals trotz Unter­stützung durch Kolle­gen der be­rühmte Sprung ins kalte Was­ser war. Ich musste mich in kurzer Zeit in ein komple­xes Thema ein­arbei­ten, was den Vor­teil hatte, dass mich die ande­ren von An­fang an als voll­werti­ge Ar­beits­kraft ak­zep­tier­ten.

Im Moment arbeite ich an einem Projekt mit, das unser elek­tronisches Akten­manage­ment und den Work­flow verbessern soll. Nachdem ich es bereits vom Azubi zur Referats­leiterin gebracht habe, bin ich über­zeugt, dass damit das Ende meiner Karriere­leiter noch nicht erreicht ist. Mal sehen, wohin mich mein Weg bei der Hannover Rück noch führt.