Die Achtung und Einhaltung von Menschenrechten ist eine Grundvoraussetzung für das Geschäft der Hannover Rück Gruppe weltweit. Menschenrechtsthemen wie Gleichbehandlung und Anti-Diskriminierung (dies umfasst auch das Verbot moderner Sklaverei und Menschenhandels) sowie das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten werden daher in unseren Geschäftsgrundsätzen geregelt. Diese sind für alle Mitarbeiter bindend.

Die Hannover Rück hat sich dazu verpflichtet, auf die Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette zu achten. In der 2011 vom Gesamtvorstand verabschiedeten und 2015 überarbeiteten Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns zum Ziel gesetzt, 100 % der relevanten Lieferanten nach Umwelt- und Sozialstandards zu bewerten. Grundsätzlich verpflichten wir unsere Lieferanten auf die Entsprechung der in dem Verhaltenskodex für Lieferanten der Hannover Rück festgelegten Minimalstandards. Diese wurden 2017 im Hinblick auf ein ausdrückliches Verbot moderner Sklaverei und Menschenhandels in unseren Lieferketten erweitert.

Unser Verhaltenskodex für Lieferanten beinhaltet die Einhaltung der Menschenrechte (z. B. der ILO Kernarbeitsnormen) als essenziellen Bestandteil. Seit Mitte des Jahres 2012 wird bei der Auswahl und Bewertung von neuen Lieferanten kontrolliert, ob diese die Anforderungen des Verhaltenskodex erfüllen. Auch bestehende Lieferantenverhältnisse werden in einem kontinuierlichen Prozess sukzessive auf die Einhaltung des Verhaltenskodex geprüft.

Ein anwendungsgestütztes Verfahren zur Selbstauskunft von Lieferanten und Dienstleistungspartnern, das ebenfalls Kriterien des Verhaltenskodex beinhaltet, wurde ergänzend entwickelt. Wir planen, diese Verfahren in einem nächsten Schritt auch in unseren übrigen weltweiten Lokationen einzusetzen. In Großbritannien wurde ein ähnliches Verfahren ebenfalls bereits etabliert. In den Verträgen mit unseren Lieferanten in Irland verwenden wir eine entsprechende „Anti Slavery Clause“. In Südafrika sind die geltenden strengen Arbeitsschutzgesetze grundsätzlich Bestandteil aller Verträge mit unseren Lieferanten.

Diese Erklärung hat der Vorstand der Hannover Rück SE in seiner Sitzung vom 29. Juli 2019 beschlossen. Sie wird jährlich auf Aktualität geprüft und ggf. angepasst.

gezeichnet:

Jean-Jacques Henchoz, Vorstandsvorsitzender Hannover Rück SE

Hannover, 29. Juli 2019