EMAS

Kurzform von "Eco-Management and Audit Scheme", ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

Emerging Risks

Zukünftige Risiken, deren Risikogehalt und Auswirkungen noch unbekannt sind.

Emittent

Privates Unternehmen oder öffentlich-rechtliche Körperschaft, die Wertpapiere ausgibt, z. B. bei Bundesanleihen der Bund und bei Aktien die Aktiengesellschaft.

Environmental Social Governance (ESG)

ESG steht im Englischen für die Begriffe Environmental (Umwelt), Social (Gesellschaftlich) und Governance (Unternehmensführung), also die Grundsätze einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung. Der Begriff hat sich insbesondere bei Investoren und Finanzanalysten durchgesetzt und spiegelt die Berücksichtigung nicht-finanzieller Aspekte in der Unternehmensbewertung wider.

Ergebnis (auch: Gewinn) je Aktie, verwässert

Kennziffer, die sich aus der Division des Konzernergebnisses durch die durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien errechnet. Das verwässerte Ergebnis je Aktie bezieht ausgeübte oder noch zur Ausübung stehende Bezugsrechte in die Aktienanzahl mit ein.

Erstversicherer

Gesellschaft, die Risiken gegen eine Versicherungsprämie übernimmt und in einem direkten Vertragsverhältnis zum Versicherungsnehmer (Privatperson, Unternehmen, Organisation) steht.

Erwerbskosten, aktivierte

Vgl. aktivierte Abschlusskosten

Excess Return on Capital Allocated (xRoCA)

Die Kennzahl stellt den IVC im Verhältnis zum allozierten Kapital dar und zeigt die relative Überrendite, die über die gewichteten Kapitalkosten hinaus erwirtschaftet wird.

Exponierung

Gefährdungsgrad eines Risikos oder Risikobestands; Grundlage für die Prämienermittlung in der Rückversicherung.