Im Vergleich zu Unternehmen des produzierenden Gewerbes sind die umweltbezogenen Auswirkungen aus der Geschäftstätigkeit der Hannover Rück als Dienstleister in der Finanzbranche vergleichsweise gering. Gleichwohl nimmt das Unternehmen seine Verantwortung für die Umwelt sehr ernst und ist bestrebt, die negativen ökologischen Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten.

Klima-Allianz Hannover 2020

Die Hannover Rück beteiligt sich seit Langem an der „Klima-Allianz Hannover 2020", einer Initiative der Landeshauptstadt Hannover, langfristig die Zusammenarbeit im lokalen Klimaschutz zu stärken. Unsere damalige Verpflichtung, bis zum Jahr 2020 insgesamt 40 % weniger klimagefährdende Treibhausgase auszustoßen als im Jahr 1990, hatten wir 2016 mit Erreichung der Klimaneutralität für unseren Standort in Hannover erfüllt. Wir sind außerdem Teilnehmer der Strategiegruppe Wirtschaft des Masterplans 2050 der Stadt und Region Hannover „100 % für den Klimaschutz“. Im Jahr 2019 wurde seitens der Initiatoren entschieden, die Initiative als „Klima-Allianz Hannover 2035“ weiterzuführen – wir freuen uns sehr, abermals dabei zu sein.

Die Hannover Rück beteiligt sich an weiteren Umwelt-Initiativen. Diese sind unter unseren Rahmenwerke und Initiativen zu finden.

Zu einem umfassenden und konsistenten Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels gehört nach Überzeugung der Hannover Rück auch das Management der umwelt- und klimabezogenen Auswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Auch deshalb verfügt die Hannover Rück am Hauptsitz in Hannover bereits seit 2016 über ein Umweltmanagementsystem, dass nach der internationalen Norm DIN EN ISO 14001 zertifiziert ist. Darüber hinaus veröffentlicht das Unternehmen seit 2016 jährlich eine validierte EMAS-III-Umwelterklärung, mit welcher es der europaweiten gesetzlichen Verpflichtung zur Durchführung von Energieaudits nachkommt.

Im Rahmen unseres Umweltmanagements verpflichten wir uns der kontinuierlichen Verbesserung sowie der Einhaltung aller geltenden rechtlichen Verpflichtungen und anderer Anforderungen. Die Umweltpolitik ist Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie.

Den Schwerpunkt unserer Anstrengungen für den Klimaschutz bildet die Reduzierung von CO2-Emissionen, die insbesondere durch unsere Reisetätigkeit sowie im Weiteren durch die Strom- und Wärmeversorgung unserer Gebäude entstehen. Seit 2016 agieren wir am Standort Hannover CO2-neutral. Im Wesentlichen trugen die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien seit dem Jahr 2012 sowie die Kompensation unserer verbliebenen Treibhausgasemissionen über einen gemeinnützigen Anbieter zu diesem Ergebnis bei.

Weiterführende Informationen zu unserem Umweltmanagement, unseren Emissionen gemäß Greenhouse Gas Protocol sowie unseren Umweltinitiativen sind in unserem Nachhaltigkeitsbericht zu finden.

Kompensationszahlungen

Seit 2008 kompensiert die Hannover Rück im Rahmen unseres Umweltmanagements alle ermittelten CO2-Emissionen ihres deutschen Standortes (Scope 1 und 2 Emissionen (market-based)) sowie Scope 3 Emissionen aus dem Papierverbrauch und Dienstreisen mit der Bahn) sowie alle flugreisebedingten CO2-Emissionen für die Standorte in Deutschland, Australien, Indien, Japan, Malaysia und Shanghai über den freiwilligen Erwerb von Klimaschutzzertifikaten zugunsten des Rimba Raya Projektes in Borneo.

Durch das Rimba Raya Reserve Project werden nicht nur Maßnahmen gegen den Klimawandel gefördert, sondern auch einige der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen unterstützt (u.a. SDG 1: Keine Armut, SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen, SDG 5: Geschlechtergleichheit). Indem das Projekt für die Menschen vor Ort neue Perspektiven durch beispielsweise Bildung und medizinische Versorgung schafft, können die nachhaltigen Entwicklungsziele in vielfältiger Weise unterstützt werden.