Die Kapitalanlagepolitik der Hannover Rück erfolgt im Hinblick auf die Generierung stabiler und risikoadäquater Erträge sowie unter Gewährleistung der Liquidität und Zahlungsfähigkeit. Dabei achtet das Unternehmen auf eine hohe Diversifizierung der Risiken und begrenzt Währungskurs- und Laufzeitrisiken durch entsprechend kongruente Währungs- und Laufzeitbedeckungen. Die Modifizierte Duration des Anleiheportefeuilles orientiert sich dementsprechend an den versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus bezieht die Hannover Rück Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien, sogenannte ESG-Kriterien, in ihre Anlagepolitik ein. Diese orientiert sich insbesondere an den zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen. Sie berücksichtigt Werte aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Umwelt und Antikorruption. Darüber hinaus werden Engagements bei Emittenten vermieden, die an der der Entwicklung und Verbreitung kontroverser Waffen beteiligt sind. Im Bereich fossiler Energieträger bezieht sich das Ausschlusskriterium seit 2018 auf Emittenten, die mindestens 25% ihrer Umsätze aus der Kohleförderung, Kohleenergieerzeugung oder Ölsandgewinnung erzielen. Die Kapitalanlagen werden halbjährlich auf die Einhaltung dieser ESG-Maßstäbe geprüft. Bei Nichteinhaltung der Kriterien erfolgt der Ausschluss aus dem Anlageuniversum. Darüber hinaus werden Investitionen in entsprechend identifizierte Titel auch prospektiv vermieden. Bei der Entwicklung und kontinuierlichen Überprüfung der Anlagestrategie wird mit einem auf Nachhaltigkeit spezialisierten Dienstleister zusammengearbeitet.