Blitzgescheites Vielseitigkeitspotenzialerkennungstalent

Vera Brinkmann, Trainee für die Rückversicherung
Die Weichen für meinen Einstieg ins Assekuranz-Business habe ich bereits während des Studiums gestellt. An der LMU München studierte ich Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Risikomanagement und Versicherung. Zunächst blieb ich der Lehre und Forschung in der Versicherungswirtschaft als Doktorandin treu, bis dann bei einer Recruiting-Veranstaltung die Hannover Rück auf mich aufmerksam wurde – und mir prompt eine Trainee-Stelle anbot. Nach dem obligatorischen Schnuppertag im Unternehmen war ich mir dann sicher, den passenden Job gefunden zu haben. Mich reizten die Vielseitigkeit und die internationale Ausrichtung des Rückversicherungsgeschäfts. Weltweit zu arbeiten und es immer wieder mit neuen Themen und Geschäftsfeldern zu tun zu haben, das hatte was.
Wie alle Reinsurance-Trainees der Hannover Rück startete ich in einem Servicebereich. In meinem Fall war es das Corporate Development, das sich mit strategischer Planung, Prozessoptimierung und Projektmanagement befasst. Dort gibt es viele Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen und ich erlebte den Konzern aus der Vogelperspektive. Danach waren die Marktbereiche dran. Außerdem sammelte ich im technischen Rechnungswesen erste Erfahrungen mit der Schadenbearbeitung, den Prämienbuchungen und den Quartalsschätzungen.
Im Fachbereich UK & Ireland, Aviation, Marine lernte ich ein Spezialgeschäft der Hannover Rück, das weltweite Luftfahrtgeschäft, kennen. Dort werden sowohl obligatorische als auch fakultative Verträge gezeichnet. Ich unterstützte das fakultative Geschäft, also den Bereich, der sich mit der Absicherung einzelner, oft schwer einzuschätzender Risiken befasst, betreute Kunden und war für die Analyse von Verträgen verantwortlich.
Die letzte Station des 18-monatigen Trainee-Programms richtet sich danach, wohin der Weg bei der Hannover Rück führen soll. Mich zog es nach Japan, um die Außenstelle der Hannover Rück in Tokio zu unterstützen. Seit dem Ende des Trainee-Programms arbeite ich in dem zuständigen Marktbereich als Underwriter und manage zusammen mit zwei Kollegen unser dortiges Kundenportfolio.
Meine Trainee-Zeit werde ich in guter Erinnerung behalten. Man findet auch in Stressphasen immer ein offenes Ohr, um fachliche oder persönliche Dinge zu klären. Dank der Einsätze in den verschiedenen Fachbereichen habe ich das Unternehmen durch und durch kennen gelernt, kann jetzt Vergleiche ziehen und Verbesserungspotenziale erkennen. Außerdem habe ich mir ein großes, konzernweites Netzwerk aufgebaut, auf das ich künftig immer zurückgreifen kann. Davon profitiere nicht nur ich als Trainee, sondern auch das Unternehmen.