Wetterfestes Theoriepraxisverzahnungstalent

Sandra Meiser, Studierende im Dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik
Ich kombiniere mein Studium im Fach Wirtschaftsinformatik mit einer praktischen Ausbildung bei der Hannover Rück. Das Ganze nennt sich Duales Studium. Die Fachhochschule für die Wirtschaft in Hannover (FHDW) übernimmt die theoretische Ausbildung und was ich dort lerne, kann ich bei der Hannover Rück direkt anwenden. In herkömmlichen Studiengängen fehlt diese enge Verzahnung. Ich hatte zuvor eine Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration absolviert und wollte während des Studiums den Bezug zur Praxis behalten. Deswegen passt diese Ausbildungsform sehr gut zu mir.
Die Theorie- und Praxisphasen umfassen jeweils drei Monate und finden immer im Wechsel statt. In der ersten Praxiseinheit lernte ich das Unternehmen und die Abteilung kennen und machte mich mit den Arbeitsabläufen vertraut. Außerdem bekam ich in einer betriebsinternen Schulung die Grundlagen des Rückversicherungsgeschäfts vermittelt.
Während der Praxisphasen müssen insgesamt drei Arbeiten verfasst werden, die mit in die Noten an der FHDW einfließen. Dabei geht es nicht nur um die eigentliche Programmier-Aufgabe. Ich muss mich in das jeweilige Thema einarbeiten und in enger Abstimmung mit dem Fachbereich und einem Professor der FHDW an einer Lösung arbeiten. Derzeit versuche ich, einen so genannten „Report“ zu verbessern. Dabei handelt es sich um eine Anwendung im Informationssystem SAP.
Schon in meiner Ausbildung hat mich SAP gereizt. Dass mir die Hannover Rück ermöglicht, Anwendungen dafür zu entwickeln, hat mir die Entscheidung für dieses Unternehmen leicht gemacht. Beim Bewerbungsgespräch fühlte ich mich auf Anhieb wohl, die Chemie stimmte. Zuvor hatte ich schon das Auswahlverfahren an der FHDW bestanden.
So ein Duales Studium ist anspruchsvoll, aber die Betreuung durch die FHDW und die Hannover Rück läuft sehr gut. Trotz zeitweiliger Stressphasen macht mir das Studium Spaß. Bisher hat die Hannover Rück jedem Studenten ermöglicht, nach dem Abschluss weiter im Unternehmen zu bleiben. Ich freue mich schon darauf. Welche Richtung ich konkret einschlagen möchte, zeigen die nächsten beiden Studienjahre.