Forschung und Entwicklung
Die Rückversicherung von Katastrophenrisiken gehört zum Kerngeschäft der Hannover Rück. Um Risiken richtig einschätzen zu können, ist ein ständiger Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Forschung, der die Anwendung neuester Erkenntnisse für die Hannover Rück möglich macht, sehr wichtig. In diesem Zuge unterstützt das Unternehmen das renommierte Geoforschungsinstitut in Potsdam. Das Institut befasst sich mit der systematischen Untersuchung und der Früherkennung von Erdbeben.
Die Hannover Rück unterstützt seit 2009 das von der OECD initiiertes Projekt Global Earthquake Model (GEM). Dieses Modell soll lokalen Behörden in erdbebengefährdeten Gebieten helfen, Notfallpläne zu erstellen oder im Katastrophenfall schneller helfen zu können. Das Modell soll bis 2013 entwickelt werden. Die Hannover Rück trägt insgesamt 1 Million Euro zum Projekt bei.
Ein weiterer Eckpfeiler der Förderung von Forschung und Lehre ist der Dialog mit Universitäten. So werden auf unterschiedlichen Wegen Hochschulen in Deutschland unterstützt – beispielsweise die Universität Hannover mit einer Stiftungsprofessur für Versicherungsmathematik und 2010 die Internationalisierung der rechtswissenschaftlichen Ausbildung an der Georg-August-Universität in Göttingen im Rahmen einer Gastprofessur.
