Historie
2011 /  2010 /  2009 /  2008 /  2007 - 2008 /  2006 /  2005 /  2004 /  2003 /  2002 /  2001 /  2000 /  1999 /  1998 /  1997 /  1996 /  1995 /  1994 /  1992 /  1991 /  1990 /  1988 /  1984 /  1981 /  1979 /  1976 /  1973 /  1970 /  1966 / 
2011 |
Die Hannover Rück ist mit einem Prämienvolumen von rund 11 Milliarden EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit circa 2.200 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. |
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2010 |
Die Hannover Rück erzielt Einigung über den Verkauf aller operativen Gesellschaften ihrer amerikanischen Tochtergesellschaft Clarendon Insurance Group, Inc., New York, an die bermudianische Enstar Group Ltd., Hamilton. |
2009 |
Ulrich Wallin Ulrich Wallin wird Nachfolger von Wilhelm Zeller, der in den Ruhestand tritt. Die chinesische Aufsichtsbehörde genehmigt die Lizenzerweiterung der Hannover Rück-Niederlassung in Shanghai: Neben Lebens-Rückversicherungsgeschäft darf nun auch Nicht-Lebensgeschäft gezeichnet werden. Die Hannover Rück ist in den etablierten und aufstrebenden Rückversicherungsmärkten sehr gut aufgestellt. Um ihr Portfolio abzurunden, erwirbt die Hannover Rück das ING-US-Einzellebensportefeuille von der Scottish Re Group im Rahmen einer Rückversicherungstransaktion; zusätzlich übernimmt sie wesentliche Teile der Infrastruktur von Scottish Re für das Zeichnen von Sterblichkeitsrisiken in Nordamerika. |
2008 |
Aufgrund der Effekte der Finanzmarktkrise muss die Hannover Rück deutliche Wertberichtigungen, insbesondere auf Aktienbestände, vornehmen. Dadurch wird erstmalig in der Geschichte der Gesellschaft ein negatives Konzernergebnis erzielt. |
2007 - 2008 |
Das internationale Netzwerk für das Personen-Rückversicherungsgeschäft wird erweitert durch neue Niederlassungen in Seoul, Südkorea und Shanghai, China sowie eine neue Tochtergesellschaft - Hannover Life Reassurance Bermuda Ltd. - in Bermuda. Die Hannover Rück schließt einen Kooperationsvertrag mit dem staatlichen indischen Rückversicherer GIC Re über die gemeinsame Entwicklung, Vermarktung und Zeichnung von Personen-Rückversicherungsgeschäft in Indien. Hannover Rückversicherung AG, Bahrain Branch wird gegründet; die Niederlassung betreibt traditionelles Rückversicherungsgeschäft in den arabischen Ländern. Hannover Rückversicherung AG erhält die Lizenz als zugelassener Rückversicherer in Brasilien von der brasilianischen Regulierungsbehörde SUSEP. Die Hannover Rück gründet die Repräsentanz Hannover Re Escritório de Representação no Brasil Ltda. in Brasilien. |
2006 |
Die Hannover Rück etabliert die Praetorian Financial Group, Inc., mit Sitz in New York zur Übernahme des aktiven Specialty Insurance-Geschäfts von der Clarendon. Die Clarendon Insurance Group konzentriert sich auf das Management von rund 200 erloschenen Programmen und das vorhandene Standard-Geschäft. Im Dezember kann die Hannover Rück den Verkauf der Praetorian Financial Group, Inc., New York ankündigen, Käufer ist die QBE Insurance Group Ltd., Sydney, Australien. Hannover ReTakaful B.S.C., Bahrain wird gegründet zur Zeichnung von weltweitem Rückversicherungsgeschäft nach islamischem Recht. |
2005 |
Das Unternehmen erreicht ein positives Geschäftsergebnis für 2005 trotz historisch einmaliger Belastungen aus Naturkatastrophen von über 1 Mrd. EUR netto. Die Hurrikane „Katrina”, „Rita” und „Wilma” allein bescheiden der Gesellschaft einen Nettoschaden von fast 800 Mio. EUR. |
2004 |
Die Hannover Rück platziert eine nachrangige Schuldverschreibung in Höhe von 750 Mio. EUR am Kapitalmarkt. Hybridkapital erhöht nicht nur die Kapitalbasis der Hannover Rück bei einer kalkulierbaren Erhöhung der Zinslast, es stärkt auch ihre Attraktivität im Markt. Zudem nützt es den Aktionären der Hannover Rück, da der Gewinn je Aktie nicht verwässert wird. Hybridkapital spielt weiterhin eine wichtige Rolle im Kapitalmanagement der Hannover Rück. |
2003 |
Die Firmierung ändert sich von „Hannover Rückversicherungs-AG” zu „Hannover Rückversicherung AG”. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung überträgt die Talanx AG ihre Anteile an der HDI Reinsurance Ireland auf die Hannover Rück. Mit Wirkung vom 16. Januar 2004 wird die Gesellschaft in Hannover Reinsurance (Dublin) Ltd umbenannt. Durch diese Transaktion übernimmt die Hannover Rück die Finanzrückversicherungsaktivitäten der HDI-Gruppe. |
2002 |
Die Hannover Rück führt einen Aktiensplitt im Verhältnis 3:1 durch. Der Börsenpreis für eine Aktie wird dadurch erheblich reduziert und damit einer breiteren Anlegerschaft zugänglich. Dies wiederum erhöht die Liquidität der Aktie und stärkt die Nachfrage. |
2001 |
Der Katastrophen-Rückversicherer Hannover Re (Bermuda) Ltd. wird gegründet. Er soll das Kompetenzzentrum der Gruppe für nicht-porportionale Katastrophenrückversicherung werden. Die Hannover Rück-Gruppe ist damit vor Ort präsent im weltweit größten Katastrophen-Rückversicherungsmarkt und kann die Vorteile der Infrastruktur Bermudas nutzen. Die Hannover Rück muss schwere Schäden aus den Terroranschlägen auf das World Trade Center verkraften. Sie zahlt keine Dividende, erzielt aber trotz der unvorstellbaren Größenordnung des Ereignisses ein – wenn auch bescheidenes – positives Konzernergebnis. |
2000 |
Die Hannover Rück stellt von Inhaberaktien auf Namensaktien um, um ihre Investor-Relations-Aktivitäten zu verbessern und die Aktienentwicklung positiv zu beeinflussen. Im Oktober wird die Hannover Rück vom Fachmagazin "Capital" zum Gewinner des "Capital Investor Relations Award" für MDax-Gesellschaften gekürt. |
1999 |
Die Übernahme des Spezialversicherers Clarendon Insurance Group, New York, USA, macht das Geschäftsfeld Programmgeschäft zur vierten strategischen Säule der weltweiten Aktivitäten der Hannover Rück, neben der Schaden-Rückversicherung, der Personen-Rückversicherung (unter der Marke „Hannover Life Re”) und der Finanzrückversicherung (unter der Marke „Hannover Re Advanced Solutions”). |
1998 |
Schon im Jahr 1994 hatte die Hannover Rück Pionierarbeit in der Verbriefung von Naturkatastrophenrisiken geleistet. Nun transferiert sie erfolgreich Abschlusskosten aus Lebens-Rückversicherungsverträgen in den Kapitalmarkt. Der Transaktion „L1” folgen weitere innovative Kapitalmarkttransaktionen. |
1997 |
Die Hannover Rück übernimmt ausgewählte Portefeuilles der Skandia International Insurance Company (SIIC), Stockholm; das Geschäft umfasst sowohl Personen-Rückversicherung, Fakultative Rückversicherung sowie Luft- und Raumfahrtversicherung, die das existierende Portefeuille hervorragend ergänzen. Die UK-Tochter der Skandia, International Insurance Company of Hannover (Inter Hannover) sowie Servicegesellschaften in Frankreich, Spanien und Mexiko werden in die Hannover Rück-Gruppe integriert. |
1996 |
Wilhelm Zeller Wilhelm Zeller wird neuer Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück. Die Eisen und Stahl Rück wird in den Hannover Rück-Konzern eingegliedert; es folgt eine Umstrukturierung der Gruppe: Die Hannover Rück betreut die ausländischen Versicherungsmärkte, die Eisen und Stahl Rück – jetzt E+S Rück – bearbeitet exklusiv den deutschen Markt für die Gruppe. |
1995 |
Die Hannover Rück erwirbt die Mehrheitsbeteiligung an der Eisen und Stahl Rück und gründet die Hannover Rückversicherungs-AG Malaysian Branch, Kuala Lumpur. |
1994 |
Die Hannover Rück erwirbt 50 % der Anteile an der Hannover Life Re of Australasia Ltd (HLRA), Sydney. |
1992 |
Dr. Michael Reischel Dr. Michael Reischel wird Vorstandsvorsitzender. Er folgt R. Claus Bingemer, der in den Ruhestand tritt. Die Hannover Rück gründet die Hannover Reinsurance (Ireland) Ltd. (HRI), Dublin, mit Sitz im International Financial Services Centre (IFSC), als Finanzrückversicherer. |
1991 |
Die Hannover Rück-Kunststiftung wird anlässlich des 25jährigen Bestehens der Hannover Rück ins Leben gerufen. Die private Stiftung ist mit 1 Mio. DEM ausgestattet. Ihr Zweck ist die Förderung zeitgenössischer Kunst in Hannover durch den Ankauf von Gemälden oder Skulpturen für die Ausstellung im Sprengel Museum in Hannover. |
1990 |
Um die Diversifikation zu erhöhen und die Volatilität zu verringern, baut die Hannover Rück ihr Geschäftsfeld Personen-Rückversicherung aus. Sie übernimmt das Portefeuille der Hamburger Internationale Rückversicherung (HIR) und erwirbt die amerikanische Lebensrückversicherungsgesellschaft Reassurance Company of Hannover (RCH), Orlando/Florida. |
1988 |
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1984 |
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1981 |
Die Hannover Rück erwirbt die Mehrheitsbeteiligung an der Hollandia-Gruppe in Johannesburg, die später in Hannover Re Group Africa umbenannt wird. |
1979 |
Um den Zugang zum US-amerikanischen und britischen Markt zu verbessern, werden die Tochtergesellschaften Insurance Corporation of Hannover (ICH), Los Angeles, und die International Insurance Company of Hannover Ltd. (IICH), London, gegründet. |
1976 |
Der Bestand der Transport-Erstversicherung wird an die Muttergesellschaft, den HDI, abgegeben und die ATR in „Hannover Rückversicherungs-Aktiengesellschaft” umbenannt. |
1973 |
Die Verwaltungsgemeinschaft mit der Schwestergesellschaft Eisen und Stahl Rückversicherungs-Aktiengesellschaft, die am 23. August 1923 in Köln gegründet worden war, wird etabliert. |
1970 |
Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V.a.G., Hannover, fusioniert mit dem FSV. Auf die Fusion erfolgt die Sitzverlegung der ATR nach Hannover. |
1966 |
R. Claus Bingemer Am 6. Juni wird die Gesellschaft als Aktiengesellschaft für Transport- und Rückversicherung (ATR) vom Feuerschadenverband Rheinisch-Westfälischer Zechen (FSV) in Bochum gegründet. In den ersten fünf Jahren expandiert sie rasch auf den internationalen Rückversicherungsmärkten. Das Grundkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 5 Mio. DEM, die Bruttoprämie beträgt 0,05 Mio. DEM. Der Vorstand besteht aus R. Claus Bingemer (Vorsitzender) und Dr. Herbert Diel. |